Donnerstag, 26. April 2018

Beteiligung der Klasse 9 am Volkstrauertag

Bürgermeister Simon Blessing hat es eingangs treffend for-
muliert: „Viele fragen sich in unserer Gesellschaft, ob wir den
Volkstrauertag Jahrzehnte nach Ende der beiden Weltkriege
noch benötigen?“ Eine sehr deutliche Antwort gaben darauf
die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse der Ge-
meinschaftsschule. Mit der Erzählung einer wahren Bege-
benheit am Ende des zweiten Weltkriegs in der fränkischen
Gemeinde Bretten ließen sie die Schrecken dieser Zeit wieder
lebendig werden. Eindrücklich und mit viel Empathie in ihren Stimmen machten die fünf Spre-
cherinnen und Sprecher der Klasse deutlich, wie vernichtend der damalige Terror gerade die
traf, die es gewagt hatten sich gegen das totalitäre System aufzulehnen. Allesamt, Bürger-
meister, Bauer und Lehrer bezahlten ihren Einsatz für die dem Tode geweihten Hitlerjungen
mit dem eigenen Tod.
Die Wirkung der vorgetragenen Ereignisse der letzten Kriegstage in Brettheim haben einige
der Besucher der Gedenkfeier spontan zum Anlass genommen, den Schülern gleich im An-
schluss ihre Anerkennung und Dank für diesen wichtigen Beitrag auszusprechen. Mit der
authentisch vorgetragenen Erzählung war es gelungen die damaligen Geschehnisse lebendig
werden zu lassen und Parallelen zu den heute weltweit präsenten Kriege und Terrorschau-
plätzen zu ziehen. Besten Dank hierfür auch von Seiten der Schulleitung an die Schülerinnen
und Schüler mit ihrem Lehrer Herrn Mandracchia.